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Kann die Astrologie mir sagen, wie ich die Dinge richtig mache?

Ich vermeide Unterscheidungen von gut und böse, richtig und falsch. Denn wer hat nicht schon selbst erfahren, daß der falsche Weg zum Richtigen geführt hat. Deshalb: Keine Angst vor Fehlern. Alle Bewegungen des Daseins folgen einer inneren Struktur, die sich verwirklicht und letztlich zu Selbsterkenntnis führt. Was gut und was böse ist, entspricht nur dem Urteil unseres begrenzten Verstandes, der das Ganze nicht sieht. Wenn, nach Hegel, die Wahrheit das Ganze ist, hat auch das sogenannte Böse seinen berechtigten Platz. Ohne Judas hätte das Werk Jesu sich nicht vollenden können. Meines Erachtens gibt es weder den Himmel noch die Hölle der Theologen. Der Erwachte sieht, daß Himmel und Hölle gleichermaßen ungeschieden jetzt sind und gemeinsam das bilden, was wir Wirklichkeit oder Wahrheit nennen. Das ist das Göttliche, das sich schöpferisch in jedem Augenblick in Vollkommenheit selbst betrachtet. Aber nur wer die Ungeteiltheit von Himmel und Hölle sieht, betrachtet mit dem „Auge Gottes“ das Ganze. Christus sagte: „Ich mache alles neu.“ Dem Geist des Erwachten ist ein neues Sehen und darum eine neue Welt gegeben.